Logo Saumweber

Meine Rezepte

Selleriecremesuppe mit geräuchertem Forellenfilet

Bei meinem Friseurbesuch im März 2006 (Wolfgangs Barbershop in der Grütznerstraße) erzählte mir Wolfgang von einem neuen Rezept, das er wiederum von einem Kunden hatte. Nun bin ich alles andere als ein Selleriefan, aber Wolfgangs Beschreibung machte mich richtig neugierig. Ich habe das Rezept nachgekocht und bin begeistert! Einfach, wenig Arbeit und schmeckt einfach deliziös! :-). Da ich es im WWW nicht gefunden habe, stelle ich es online und hoffe, dass der Erfinder damit einverstanden ist.
Was die Mengen angeht, so werde ich als nicht Vielesser von einer kleinen Sellerieknolle und einem Forellenfilet satt. Die gleiche Menge würde ich als Suppe / Vorspeise für 2 oder 3 Esser ansehen. Wenn es sich um mehr als 3 handelt, gibt es die Möglichkeiten eine größere / große Knolle oder 2 oder mehr kleine/nere Knollen zu nehmen. Dann muss natürlich die Menge Gemüsebrühe und Forellenfilets entsprechend größer werden.
Zutaten für ein bis drei Esser:
  1. Eine oder mehrere Sellerieknollen
  2. Gemüsebrühe (250 ml aus dem Glas)
  3. Geräucherte Forellenfilets (gute Qualität, nicht Discounter :-( ) - pro Kopf eines
  4. Süße Sahne
  5. Creme fraiche
  6. Schnittlauch
  7. Pfeffer
  8. Salz
Zubereitung:
  • Sellerieknolle(n) schälen, in Scheiben schneiden, klein würfeln.
  • Die Gemüsebrühe mit den Selleriewürfeln zum Kochen bringen und etwa eine Viertelstunden säuseln lassen, bis der Sellerie weich genug ist, um die Stücke zu pürieren.
  • Schnittlauch waschen und zerkleinern.
  • Mit dem Stab die Selleriestücke fein pürieren.
  • Forellenfilet(s) grob zerkleinern, in die Selleriesuppe geben und wiederum pürieren.
  • Etwa je ein Esslöfel Sahne und Creme fraiche hineinrühren.
  • Mit (wenig) Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Schnittlauchstücke über die Selleriecremesuppe im Teller geben.
Die Raucharomen des Forellenfilets und der Geschmack des Selleries, der derzeit (im März/April) sehr dezent und mild ist, ergeben ein umwerfendes Ergebnis. Ein begleitender Wein sollte mit festem Körper und starker Frucht ausgestattet sein, um gerade gegen die Raucharomen zu bestehen. Mein Lieblingschardonnay aus dem Languedoc "St. Jean di Noviciat", ein Vin de Pays d'Oc zu &euro 6,80 Ladenpreis, passt da hervorragend, genau wie ein Sauvignon blanc aus dieser Preisklasse. Etwa der von Col Longone aus dem Friaul (&euro 5,95), Louis Fabre aus dem Languedoc zu € 5,50 oder "Le Petit Chatillet" Sauvignon blanc von der Domaine Balland - Chapuis zu € 6,50.

9. April 2006

Ich wünsche viel Spaß beim Kochen.