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Science Fiction und Fantasy
Neuerscheinungen im Mai 1997
Die Maineuheiten sind nur eine Woche zu spät dran. Da ich aber noch die April-TBs lesen muß, wird es wohl
Mitte bis Ende Mai werden, bis alle hier besprochen sein werden. Vielversprechend sind die Titel allemal, wie im folgenden
zu sehen ist.
Greg Bear
Tangenten (Tangents). Erzählungen.
302 Seiten. TB Heyne 065663. Science Fiction
Dieses Tb enthält neun Erzählungen, darunter die berühmte "Musik des Blutes" (Blood Music),
mit der G.B. bekannt wurde und einen Artikel ("Die Unterhaltungsmaschinerie - Ein Bericht aus den Trickstudios
über die Medien der Zukunft"). Letzteren möchte ich in die Abteilung Geschwafel einordnen, der Rest ist
Durchschnitt bis sehr gut. Für die Freunde der kurzen Prosa ein Muß, für mich ***.
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Barbara Büchner
Aus dunkler Tiefe. Das Schwarze Auge 28. Roman.
235 Seiten. TB Heyne 066028. Fantasy
Dieses Buch hat richtig Spaß gemacht! Mein Kompliment an diese, mir noch unbekannte Autorin! Für meinen
Geschmack hat sie alles richtig gemacht und einen interessanten und durchaus spannenden DSA-Roman geschrieben.
Sicher, wenn man will, kann man immer etwas aussetzen; daß dieses und jenes fehle, zu wenig herausgearbeitet
sei ..... Aber was soll das? Ich bin wieder einmal gut unterhalten worden und ich denke und hoffe, daß mir auch die
DSA-Spezialisten zustimmen werden. Für mich ganz klar ****. |
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C. J. Cherryh
Eroberer (Invader). 2. Roman des ATEVI-Zyklus.
472 Seiten. TB Heyne 065652. Science Fiction
Wieder einmal durchbreche ich meine Gewohnheit, die Bücher pro Monat in der Reihenfolge ihrer Nummern zu
lesen. Es ist ja auch zu verlockend, nach dem 1. gleich den 2. Band eines neuen Zyklus zu lesen. Und es hat sich gelohnt!
Aber die E-Mail an Mrs. Cherryh werde ich erst nach der Lektüre des 3. Bandes verfassen, erwarte ich mir doch
einen krönenden Abschluß! Dieser Zyklus gefällt mir ausnehmend gut und ich möchte ihn Euch allen
wärmstens an Herz legen. **** bis *****. |
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Jennifer Roberson
Die Tochter des Löwen (Daughter of the Lion). Cheysuli-Zyklus Band 6.
445 Seiten. TB Heyne 065876. Fantasy
Am Anfang des Buches findet sich eine Zusammenfassung der bisherigen Geschehnisse. Das war wirklich nötig und
ich sage dafür herzlichen Dank! So gut die Romane von JR sind, ist es nicht möglich, alles im Gedächtnis
zu behalten.
In diesem Band schließt die Handlung nahtlos an Band 5 an. Hauptperson ist nun Keely, die Zwillingsschwester von
Corin, dem jüngsten Sohn des Muhjar Niall. Dieser 6. Roman ist aus ihrer Sicht in der ersten Person erzählt und
ist mindestens genauso spannend wie die vorhergehenden. Der Generationenwechsel findet bei den Guten nicht statt,
dafür scheidet der Anführer der Gegenseite aus. Auch das ist neu. JR gelingt es trotz der vielen Bände,
sich bei den wichtigen Punkten nicht zu wiederholen, was ich eine imponierende Leistung finde. Das Niveau ist
gleichbleibend hoch und ich bin sicher, daß es auch in den letzten drei Romanen so bleiben wird.
****. |
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Alan Burt Akers
Mord auf Kregen (Murder on Kregen). 51. Roman der Saga von Dray Prescot.
232 Seiten. TB Heyne 065628. Fantasy
Vor 19 Jahren erschien der 1. Band über Dray Prescot! Ich denke, hier kann man getrost von einem Erfolg sprechen.
Nun, wer diese Saga mag, der wird auch weiterhin die neuen Bände kaufen und lesen. Neueinsteiger sehen sich
dagegen einer ziemlich schwierigen Aufgabe gegenüber. Ich mag diese Serie einfach, trotz einiger Schwächen.
Ist wahrscheinlich die Macht der Gewohnheit.**** |
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Robert Silverberg
Der heiße Himmel um Mitternacht (Hot Sky at Midnight).
476 Seiten. TB Heyne 065665. Science Fiction
Ich denke, am besten haben mir seine Romane um Lord Valentyne gefallen. Mit so manchem konnte ich gar nichts anfangen,
("Das Land der Lebenden"), andere ("Es stirbt in mir") sind absolute Spitzenklasse.
Der Ökothriller ist in den letzten Jahren in Mode gekommen, was in meinen Augen eine absolute Notwendigkeit
ist. RS gibt einigen, wenigen Menschen eine 2 Chance, aber der große Rest wird nur überleben, wenn er sich in
etwas anderes verwandelt. Dies soll mit Hilfe der Genchirurgie geschehen.
Ich fürchte, die Realität wird uns keine 2. Chance geben. Habitate in der Kreisbahn um Erde und/oder Mond, in
L-Punkten sind unbezahlbar geworden. Wenn dann nur für die Superreichen. Und interstellare Raumfahrt? Wenn,
dann nur mit Hilfe von außen, was die Wahrscheinlichkeit gegen 0 tendieren läßt. Eigentlich ist dies ein
ordentliches Buch, nur manchmal war ich doch etwas gelangweilt. Darum *** bis
****. |
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